Herzlich Willkommen!

"Die einzigen Begrenzungen, die uns davon abhalten, unsere wahre Kraft, Freiheit und Leichtigkeit in jedem Moment zu erfahren und zu leben, sind diejenigen, die wir in unserem Verstand aufrecht erhalten."

Als Yoga- und Meditationslehrer, Traumatherapeut, Life Coach und Seminarleiter möchte ich Sie inspirieren, Ihre ureigene Kraft immer wieder neu zu entdecken und zu entfalten, damit Sie den vielfältigen Herausforderungen mit immer mehr Liebe, Kraft, Klarheit, Freude und Leichtigkeit begegnen können, um sich von allen Limitierungen, die unserer wahren Natur und unserer Freiheit im Weg stehen, Stück für Stück zu befreien.

 

Für diesen tiefgreifenden Prozess der Selbstermächtigung biete ich im Sinne der Solaren Tradition WorkshopsSeminareYogaYoga- & MeditationsretreatsLife Coaching und Psychotherapie an.


Akshara Dordjay

Lehrer für YogaMeditationPersönlichkeitsentwicklung und  spiri-tuelles Wissen der Solaren Tradition – Arkararka Parampara Devapatha

 

Traumatherapeut für „Ganzheitliche Bild- und Gestalttherapie“ und  „Ganzheitliches EMDR“; Heilpraktiker für Psychotherapie (HPG)

 

Es gibt zweifellos keinen größeren Reichtum und kein größeres Ge-schenk, das man sich selbst machen kann, als seine Emotionen und Widerstände aufzulösen, Verletzungen und Traumata zu heilen und sich von seinen begrenzenden Konditionierungen, Mustern, Kontroll- und Verteidi-gungsmechanismen zu befreien. Denn dadurch können wir unsere ursprüng-liche Natur, die all den überlagernden Filtern zugrunde liegt, mehr und mehr realisieren und nach und nach im Leben umsetzen und integrieren. 

 

Hierbei ist es essenziell, zu verstehen, dass wir unser Potenzial in der Tiefe nicht erfahren können, indem wir etwas aktiv „tun“, um es zu erfahren, denn die Schönheit unseres Wesens kann nicht erreicht, sondern nur realisiert (d.h. bewusst) werden. Wenn wir gewisse Erfahrungen jenseits des Verstandes machen wollen, stehen wir uns selbst im Weg. Jegliches Verfolgen trägt das Hindernis schon in sich, denn das Auge kann sich selbst nicht sehen. Stattdessen müssen wir uns wieder und wieder von den verführerischen Fängen des dominierenden Egos lösen, um unsere wahre Natur und Größe realisieren und ohne Maskerade leben zu können.  


Das Ego ist mit seinen tief eingefahrenen Glaubenssätzen, fehlgeleiteten und falschen Überzeugungen, festgefahrenen Konditionierungen und lebensbestimmenden Mustern ein hartnäckiger Verführer, der sich immer wieder einmischt und uns vom Wesentlichen ablenkt. Je nachdem, mit wem oder was wir uns identifizieren bzw. wie wir unsere Identität aufgrund unserer Konditionierungen bestätigen, neigen wir mehr oder weniger dazu, zu bewerten, in Schubladen zu stecken und zu verurteilen, zu manipulieren, zu kontrollieren, zu reagieren und Schwächen, Bedürfnisse, Verletzungen und Gefühle zu verdrängen. Wir haben die Tendenz, uns klein bzw. groß zu machen und uns dementsprechend zu verteidigen, weil wir mit Überzeugung an Sichtweisen, Positionen, Mustern und Gewohntem festhalten. Wir springen in ständigem Wechsel wie ein Affe von Baum zu Baum, z.B. von der Vergangenheit zur Zukunft, von unseren Erinnerungen und Assoziationen zu unseren Ansichten, Vermutungen und Vorurteilen und zu unseren Wünschen, Hoffnungen und Erwartungen, die gepaart sind mit Zweifeln, Emotionen und Sorgen. Dies hat zur Folge, dass viele Menschen ihre wahre Natur weder wahrnehmen noch spüren können, denn wir können sie nur im "Hier und Jetzt" erfahren, wenn wir einen gewissen Abstand zu den verführerischen Einflüssen des Egos gewinnen.  

 

 

Wie ist es möglich, dass uns die Ablenkungen des Egos weniger beeinflussen oder nicht mehr tangieren?

 

 

 

1. Apanasati und Yoga (Achtsamkeitspraktiken)

 

Es ist sehr unterstützend, regelmäßig zu meditieren und Yoga  zu praktizieren, am besten in einer meditativen Form wie Mukundra Yoga, um zu lernen, wie wir gegenüber unseren Gedanken und allen anderen möglichen Einflüssen einen gewissen Abstand entstehen lassen können. Wir lernen, bewusst im Moment anzukommen und beginnen mit Shamata, d.h. wir lassen allmählich einen Zustand der Präsenz entstehen, indem wir immer entspannter, empfänglicher und unvereidigter werden. Wir sind offen für alles, was sich zeigt und lassen alle Ablenkungen wie Gedanken, Bilder, Emotionen, körperliche Empfindungen oder Geräusche immer wieder weiterziehen. Dabei machen wir die Erfahrung, dass alle Ablenkungen nichts weiter als Angebote sind, die wir nicht anzunehmen brauchen. In dieser Präsenz erfahren wir, dass uns die verführerischen Angebote immer weniger einnehmen und dominieren, je weniger wir uns mit ihnen identifizieren. Je weniger wir uns involvieren, desto weniger Gedanken tauchen auf. Dadurch kann Raum zwischen den Gedanken wahrgenommen werden, wodurch wir unser Bewusstsein in einer Art und Weise erfahren, wie wir es vorher nicht erfahren konnten. Diese Erfahrungen können schwer in Worte gefasst werden, weil Worte viel zu grob sind, um die feinen und möglicherweise sehr kraftvollen Zustände zu beschreiben. Es kann ein friedvoller Zustand der Tiefenentspannung oder auch ein unendlicher Raum der Weite, Ausdehnung und Tiefe bzw. eine unbeschreibliche Stille entstehen, die sich beispielsweise in Harmonie, Freude und Frieden offenbart. Jede Meditation ist unterschiedlich und ganz individuell. Wenn wir unser Gewahrsein auf nur ein Objekt, wie z.B. den feinen Fluss unseres Atems, lenken und ihm erlauben, immer müheloser zu fließen, fällt es noch leichter, die Gedanken ziehen zu lassen. Dadurch wird es möglich, noch tiefer in den Raum der Stille jenseits des Verstandes einzutauchen und immer feinere Ebenen unseres ungeahnten Potenzials zu erfahren. 

 

Je regelmäßiger wir meditieren und je williger wir sind, immer achtsamer mit allen Angeboten und Herausforderungen im täglichen Leben umzugehen und dabei reflektieren, was wir gegebenenfalls damit zu tun haben oder wie wir uns oder andere blockieren, desto bewusster können wir unseren Alltag erleben und gestalten und uns nach und nach von jeglichem Ballast und Verstrickungen befreien. Achtsamkeits-meditationen wie die oben beschriebene Form von Apanasati (Atemgewahrsein), die eine der ursprünglichsten Meditationen ist, können sehr schön, erfüllend, energetisierend, (von Druck und Stress) befreiend und, neben vielen anderen inspirierenden Erfahrungen, von einem tiefen Gefühl des Friedens begleitet sein. Wir realisieren, dass wir weder die verführerischen Gedanken, noch die oftmals vorherrschenden Muster sind, mit denen wir uns gerne identifizieren. Denn wir haben die Wahl, sie anzunehmen, im Widerstand zu sein oder loszulassen, weil wir von einer anderen Instanz aus wahrnehmen und uns bewusst entscheiden können, wenn wir dies wirklich wollen. Wir haben die Wahl in jedem Moment. 

 

 

2. Meditationen der Amartya Tradition

 

Die Meditationen der Amartya Tradition sind jedoch bei weitem wesentlich kraftvoller als Apanasati (Atemgewahrsein) oder andere Achtsamkeitsmeditationen. Mit diesen Meditationstechniken ist es möglich, in Leichtigkeit jenseits des Verstandes zu transzen-dieren (Bewusstsein zu verfeinern) und dabei unser Unterbewusstsein auf sehr kraftvolle Weise zu reinigen und unbeschreibliche, universelle Erfahrungen zu machen, die jenseits jeglicher Worte und Vorstellungen sind. Diese Erfahrungen sind so wichtig für uns, weil wir durch sie eine völlig neue Sichtweise der Realität bekommen. 

 

Zum Einstieg vermittle ich in einem 20-stündigen Meditationsworkshop für Einsteiger und Fortgeschrittene eine Reihe von Techniken wie Apanasati (Atemgewahrsein), Bija Vacisha (sehr kraftvolle Form der Mantra Meditation), Pranayamas (Atemtechniken) und verschiedene äußerst wirkungsvolle Reinigungsmeditationen und -techniken. Diese Techniken können so miteinander kombiniert werden, dass die Gedanken wesentlich schneller zur Ruhe kommen, bevor wir mit der Hauptmeditation beginnen und somit eine möglichst effiziente Transzendenz (Verfeinerung des Bewusstseins) ermöglichen. Für diejenigen, die ernsthaft tiefer in die Meditationspraxis einsteigen und täglich mindestens 75 - 90 min meditieren wollenbiete ich Einweihungen in fortgeschrittene Solare Meditationstechniken an

 

Nirbijasamadhi (wörtl. nirbija: samenlos, samadhi: überbewusster Zustand) wird als die höchste Form der Samadhis, als der höchste Zustand der Selbstverwirklichung, bezeichnet. Allerdings kann ich, wie viele andere, die die Meditationen der Amartya Tradition praktizieren, aus Erfahrung sagen, dass dem nicht so ist. Nirbija ist nicht das endgültige Ziel. Es wartet so viel mehr in uns entdeckt zu werden, wenn wir die Sonne in uns - die  erleuchtende Kraft unseres Bewusstseins - realisieren. 

 

 

 

3. Künste des Seins - unser Potenzial im Alltag leben

 

Durch eine regelmäßige Meditationspraxis wird es nicht nur in den Meditationen, sondern auch im Alltag immer leichter, unsere Gedanken und Verstrickungen loszulassen, unseren Emotionen und Verletzungen bewusst zu begegnen und sie aufzulösen bzw. zu heilen. Wir lernen,  auf unser Herz zu hören, unsere Widerstände aufzugeben und uns sukzessive von unseren konditionierten Filtermechanismen und automati-sierten Verhaltensprogrammen zu befreien. Hierfür ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir die Realisationen, die wir in den Meditationen haben, im Alltag umsetzen und uns unseren Herausforderungen stellen, indem wir für unser Verhalten Verantwortung über-nehmen und konsequent unseren Konditionierungen und Themen offen und einfühlsam mit Geduld begegnen, anstatt sie zu verdrängen oder nicht zu beachten und auf andere zu projizieren, da wir uns, bewusst oder unbewusst, von ihnen dominieren lassen. Wenn wir beginnen, bewusst zu reflektieren und unsere Schwächen, Mängel und Emotionen als Botschafter zu nutzen, um ihnen zu erlauben, uns zu deren Ursprüngen in UNS zu führen, hören wir auf, sie zu kompensieren und nach außen zu projizieren und unsere Umwelt für unsere emotionalen Erfahrungen verantwortlich zu machen. Wenn wir bereit sind, unsere Widerstände loszulassen und unseren Verletzungen und Emotionen an ihrem Ursprung offen zu begegnen, öffnen wir den Raum für wahre Heilung und können unser Potenzial mehr und mehr im Alltag leben

 

 

"Alles im Leben passiert, damit wir lernen, „richtig“ zu unterscheiden und unser Potenzial mehr und mehr zu realisieren, 

um es dann im Leben zu verwirklichen. Wenn wir erkennen, dass das Leben nicht gegen uns, sondern für uns ist, 

können wir unsere Verletzungen, Schwächen und Mängel  an der Wurzel beenden und allmählich heilen, 

anstatt sie zu kompensieren, zu verdrängen oder zu bekräftigen und nach Außen zu projizieren."

 

 

 

4. Mukundra YogaBhaishajyabhas (5-Elemente Sadhana), Shantata Natanya (Authentische Bewegung)

 

In vielerlei Hinsicht unterstützend sind auch andere Praktiken wie z.B. Mukundra Yoga (meditatives, forderndes Yoga), die Bhaishajyabhas (5-Elemente Sadhana) und Shantata Natanya (Authentische Bewegung). Sowohl durch das regelmäßige Praktizieren verschiedener Praktiken, die, jede auf ihre Art, unser Realisations- und Wahrnehmungsspektrum erweitern, als auch durch die bewusste Umsetzung wichtiger Prinzipien im Alltag, lernen wir uns selbst aus dem Weg zu gehen, unsere Positionen, Konditio-nierungen und Filtermechanismen loszulassen und unserem Herzen bzw. unserem authentischen Ausdruck Raum zu geben. Dadurch können wir die Trennung zu unserem wahren Selbst rückgängig machen und dabei erfahren, dass wir so viel mehr sind als die dominante Maske des Egos und der physische Körper. Die Erkenntnisse, die wir durch diese Praktiken gewinnen, sind deshalb so wichtig, weil sich unser Erfahrungs- und Wahrnehmungsspektrum fortlaufend erweitert, wodurch wir den Herausforderungen des Alltags mit mehr Liebe, Stärke, Freude, Leichtigkeit und Weitsicht begegnen können. Wir erfahren auf immer tieferen Ebenen des Seins, dass wir in der Essenz reines Bewusstsein sind, das vollkommen frei und unbegrenzt ist. Wir müssen uns immer wieder daran erinnern, dass wir die Erkenntnisse, die wir durch die Praktiken erlangen, im Alltag umsetzen, damit wir unsere begrenzenden Konditionierungen und Glaubenssätze hinter uns lassen und unserem wahren Potenzial Ausdruck verleihen können, denn erst dann können wir es uns zu eigen machen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass wir unsere Unterscheidungskraft stetig kultivieren, damit wir die verborgenen Schätze in uns freisetzen können und uns letztendlich von allen Begrenzungen befreien, die unserer ursprünglichen Liebe, Kraft, Freude, Leichtigkeit und Freiheit im Weg stehen. 


Yoga Journal Interview

 

"Im Lichte der inneren Sonne" mit Akshara Dordjay

(Ausgabe Mai/Juni 2014)